Poetry Slam

Summer Sound Blues

Sommer! Geh noch nicht! Bitte!
Ich bin noch nicht fertig, brauche noch etwas Zeit.
Zeit mit Dir!

Nach der Arbeit raus,
raus, aus den engen Büroklamotten und Abgabeterminen
raus, aus den Vierwänden gestrichen in Eintönigkeit

Rein in da leichte Sommerkleid, in dem ich Dir aufgefallen bin
Rein in den Park auf die Decke, auf der Freunde von Freunde warte
Rein in leichte, seichte Gespräche

Sommer! Bleib noch! Ich möchte…

noch mehr Bier in der Sonne trinken,
noch mehr Grasflecken aus kurzen Jeans waschen,
noch mehr Einweggrills kaufen

Vor noch einem Konzert stehen, in der einen Hand einen Cocktail, in der anderen Dich.
Im Bauch, den Bass und deine Schmetterlinge
Deine Haare in der Sonne, glänzen golden, wie die Träume in meinem Kopf

Nach Hause schweben, keine Gänsehaut durch Kälte kriegen,
durch deine Berührungen schon.
Den leichten Kopf schief legen, um noch besser zu knutschen.
Für den Weg so lange brauchen, als würden wir ihn zweimal gehen und es egal finden.

Die Tage am See verbringen, eintauchen, abtauchen, auftauchen, in kühles Wasser, in heiße Gefühle in warme Versprechen.
Getragen werden, von den Wellen, von Dir.

Sommer! Noch einen Augenblick, einen Wimpernschlag!
Einen Atemzug lang, Sommer auf der Haut, Sonnenmilch mit Kokosduft, leichte Abendbrise, dein Parfüm, Bratwürstchenduft

Ich bin noch nicht bereit,
für kalt, dunkel, nass.
Tage und Abende ohne Dich.
Mir fehlt deine Hand in meiner.

Josh! Komm zurück.
Zurück zu mir,
zurück, wie der Sommer im nächsten Jahr.

Summer Sound Blues Tagebuch

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