Poetry Slam

Meins, ist nicht deins

mein Leben

Unser Miteinander wäre leichter, würden wir uns nicht in fremde Leben einmischen.

Schnell ist eine Meinung gebildet und Menschen werden in Setzkästen gesteckt, als wären sie nicht mehr als Sammel-Figuren.

Mit welchem Wissen bewerten wir Menschen?
Warum mischen wir uns in Beziehungen ein, die wir nicht führen?
Weshalb interessieren uns fremde Beziehungen mehr, als unsere eigenen?

Alle sind tolerant.
Solange Toleranz mit normal einhergeht.

Alle wollen anders als die Anderen sein.
Wenn anders sein, gleich sein bedeutet.

Alle möchten verrückt leben.
Aber nur so verrückt, wie die breite Masse.

Ich wünschen mir, dass jeder Mensch auf sein eigenes Leben schaut. Die Energie, die in Lästereien, Mobbing und Ausgrenzung gesteckt werden, einfach umwandeln, abwandeln. Mit Liebe, Aufmerksamkeit und Zuversicht anbandeln. Sein eigenes Leben nicht abhandeln sondern in was einzigartiges und echtes verwandeln.

Letztlich leben wir nur einmal und das sollte das schönste Mal sein, für uns alle.

Hohenzollernbrücke in Köln

Ein Kommentar zu „Meins, ist nicht deins

  1. Mit welchem Wissen bewerten wir Menschen? Ein wirklich guter Ansatz und ein schöner Blog. Ein Statement. Danke Dir dafür! Ich mag dieses dauernde Beurteilen auch nicht, und ich denke, dass wenn man dazu verfällt, man selbst tiefsitzende Schwierigkeiten hat.

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